IRANER WOLLEN ÖLLIEFERUNGEN STOPPEN ++++ IAEA-BEOBACHTER WIEDER IM LAND
30.01.2012 — 10:34 Uhr
Es ist ein Alptraum-Szenario für den Westen – die Atombombe in den Händen der Iraner!
Seit dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde, die sich sicher ist, dass die Mullahs in Teheran an der Bombe arbeiten, sorgt der Nuklear-Streit für immer heftigeres Säbelrasseln.
Jetzt redet US-Verteidigungsminister Leon Panetta zum ersten Mal Klartext: Ja, die Iraner können binnen zwölf Monaten Atomwaffen haben.
Übereinstimmend sei die US-Regierung der Meinung, dass es etwa ein Jahr dauern würde, bis der Iran in der Lage sei, eine Atombombe herzustellen, wenn er sich dazu entscheide, sagte der US-Verteidigungsminister in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview des Senders CBS.
Aber: Weitere ein bis zwei Jahre würde es dauern, ein Trägersystem zu herzustellen, um die Waffe auch tatsächlich einzusetzen.
Panetta betonte erneut, die USA würden es nicht zulassen, dass die iranische Regierung in den Besitz von Atomwaffen gelange. „Wenn sie fortfahren und wir Informationen erhalten, dass sie mit der Entwicklung einer Kernwaffe fortfahren, werden wir alles tun, was nötig ist, um es zu verhindern“, sagte er.
Für die USA und offensichtlich auch für Israel gebe es hier eine rote Linie. Panetta schloss auch ein militärisches Vorgehen nicht aus. „Es gibt keine Optionen, die nicht auf dem Tisch sind“, sagte er.
Seit Sonntag sind zum ersten Mal seit langem wieder Beobachter der Internationalen Atomenergiebehörde im Iran.
DER ATOM-STREIT WIRD ZUM ÖL-STREIT
Nachdem die EU ein Ölembargo gegen Iran durchgesetzt hatte, kommen aus der Islamischen Republik widersprüchliche Signale.
Öl-Minister Rostam Kasemikündigte an, in Kürze die Exporte in „einige“ Länder zu unterbinden. Auf der anderen Seite verschob das Teheraner Parlament die Debatte über ein Notgesetz, das mit sofortiger Wirkung Öllieferungen in die EU stoppen würde.
Nach Einschätzung des hochrangigen Parlamentariers Mohammad Karim Abedi könnten durch das Gesetz sämtliche Exporte in die EU für bis zu 15 Jahre gestoppt werden.
Die EU hat unlängst ein Import-Embargo für iranisches Öl a bdem 1. Juli beschlossen, um den Iran zum Einlenken im Atomstreit zu zwingen.
Mit dem Gesetz will das zweitgrößte Opec-Ölexportland den Plan der EU vereiteln, den Importstopp erst nach sechs Monaten voll wirksam werden zu lassen. In der Übergangszeit sollen sich besonders vom iranischen Öl abhängige Länder – wie das von der Schuldenkrise ohnehin schwer angeschlagene Griechenland – der Lage anpassen können.





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